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Gewaltprävention im Budocenter

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung standen am 05.11.09 auf dem Abendprogramm im Budocenter. Die Präventionsbeauftragte des Hessischen Fachverbandes für Karate, Silke Röhs, führte durch ein Programm von effektiven Techniken der Selbstverteidigung und von Verhaltenstraining im Rahmen der Selbstbehauptung. Typische Klischees wurden besprochen und tatsächliche Gegebenheiten vorgetragen. Die Teilnehmer wurden hinsichtlich Körpersprache, Opfer- und Tätertypen sensibilisiert. Ersten Vorbehalten bezüglich körperlich überlegenen Angreifern konnte praxisnah begegnet werden und so kapitulierte am Ende jeder. Da Selbstverteidigung hauptsächlich im Kopf und nur zu einem geringen Teil körperlich stattfindet, nimmt die psychologische Seite einen hohen Stellenwert ein.
Das Konzept zielt auf die Selbstbehauptung, die Selbstsicherheit, den Willen, die Entschlossenheit und das Durchsetzungsvermögen zu stärken und nach Möglichkeit die körperliche Ebene zu vermeiden, da hier Chancen mit heiler Haut davonzukommen sehr schnell sinken, vor allem in Bodensituationen, bei mehreren Angreifern und wenn Waffen im Spiel sind. Verhaltenstraining, das Arbeiten mit der Körpersprache, der verbalen Sprache, den Distanzzonen, Grenzen erkennen, setzen und vor allem verteidigen lernen, stehen an erster Stelle. Rechtliche Vorgaben hinsichtlich Notwehr, Nothilfe und Waffengesetz rundeten das Programm ab. Am Ende gab es - neben dem Versprechen weiterer Trainingseinheiten - auch Informationsbroschüren zu den einzelnen Themen.





