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www.tangsoo-do.de
Geschichte des Tang Soo Do
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| Sehr häufig wird dazu tendiert, China für die Wiege der Kampfkunst zu halten. Doch dieser Anspruch wird China von seinem Nachbarn Korea streitig gemacht. Das hat auch allen Grund dazu, denn lange bevor Bodhidarma nach China kam und von ihm das Shaolin Kempo geschaffen wurde, existierten in Korea schon ausgefeilte Systeme des Ringens und Boxens. Diese entstanden zur Zeit der drei Königreiche (Kogurjo, Päktsche und Silla) auf der Halbinsel vor ca. 2000 Jahren.
In der Kogurjo-Epoche bildeten sich Subak und Kwonbop heraus. Während Subak für Griffe und Würfe steht, ist Kwonbop der koreanische Begriff für das chinesische Quanfa oder des japanischen Kempo, einer Kampfkunst bestehend aus Blöcken, Tritten und Schlägen. In der Chronik Samguksagi werden die legendären Meister Ongjo, Pirju und Asin erwähnt, welche die Entwicklung des koreanischen Karate gefördert haben. Fürst Sondok, der 634 den Thron Sillas bestieg, unterhielt diplomatische Beziehungen zum chinesischen Tang-Imperium. Er ließ seine jungen Adeligen in den chinesischen Künsten - der Philosophie, Literatur, Rhetorik, Musik, Umgang mit Waffen, Kunstreiten und Nahkampf - ausbilden. Die Erziehung und Ausbildung begann bereits im Knabenalter. So reifte eine Elitegruppe heran, die sich Hwarang nannte. Im Laufe der Zeit erhielt der ganze Komplex, in Verbindung mit Etikette und den damaligen Moralvorschriften, den Namen 'Hwarang Do', also den Weg des Hwarang. Diese in der Silla Dynastie ausgeübte Kunst des Nahkampfes hinterließ tiefe Spuren in der gesamten koreanischen Geschichte.
Weltweit bekannt sind z.B.: - Soo Bahk Do Moo Duk Kwan Tang Soo Do (SMT) Die heutzutage wohl bekanntesten Personen der Kampfkunst Tang Soo Do sind Cynthia Rothrock und der sechsfache Vollkontakt-Karate-Weltmeister Chuck Norris. Beide sind Darsteller in vielen Film- und Fernsehproduktionen. Quelle:www.tangsoo-do.de |






